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Günter Lenz

Bass

Von 1961 bis 1972 arbeitete Günter Lenz als Bassist des Albert Mangelsdorff-Quintetts, danach mit den Orchestern Kurt Edelhagen (u.a. bei den Berliner Jazztagen mit Quincy Jones) und Peter Herbolzheimer,  den Bigbands des HR und NDR, den German Allstars, dem Joe Haider-Quartett und dem Manfred Schoof-Quintett.

Seit 1961 ist Günter Lenz Mitglied im Jazz-Ensemble des Hessischen Rundfunks, für das er zahlreiche Kompositionen und Arrangements geschrieben hat und immer noch schreibt. 1989 erhielt er vom NDR einen Kompositionsauftrag für ein Double-Bass-Quartett zum zehnten Todestag von Charly Mingus. Überhaupt gehören moderne Kompositionen und auch ein „Lehrbuch zu Improvisation und Komposition in der Zwölfton- und Reihentechnik“ zu den herausragenden Leistungen seiner musikalischen Laufbahn.

1972 gründete Günter Lenz die Gruppe „Springtime“ mit Johannes Faber, Frank St. Peter, Leszek Zadlo, Larry Porter und Joe Nay. Die CD „Majorligue“ der 1991 mit Claus Stötter, E.L. Petrowsky, Gebhard Ullmann, Bob Degen und Thomas Cremer neu besetzten Gruppe zählt inzwischen zu den richtungsweisenden Aufnahmen der deutschen Jazzgeschichte.

   Günter Lenz war zeitlebens freier Musiker und spielte u.a. mit Sonny Rollins, Phil Woods, Lee Konitz, Slide Hampton, Ack van Royen, Eugen Cicero, Horst Jankowski, und vielen, vielen bekannten Namen der internationalen Jazzszene. Auf ebenso vielen großen Jazzfestivals war er zu hören, von Berlin bis Montreux, in Europa, Asien und Südamerika. Zahllose Rundfunkaufnahmen und über 40 Platteneinspielungen zeugen von seiner immensen musikalischen Leistung und Bandbreite. Auch viele Auszeichnungen von Jazz-Zeitschriften- und Rundfunk-Polls beweisen dies.

Günter Lenz ist Professor an der Musikhochschule Stuttgart.

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